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Beschreibung:
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Klappentext des Buches: Chris Abanis Debütroman erzählt die Geschichte von Elvis Oke, einem Teenager, der im chaotischen, überquellenden und bunten Ghetto Maroko in Lagos, der Hauptstadt Nigerias, sein hartes Leben führt. Von amerikanischen Filmen, Büchern und Musik inspiriert, versucht sich Elvis, die Haut mit Schichten von Make-up weiß geschminkt, als Elvis-Presley-Imitator durchzuschlagen und ein paar Dollars von Touristen zu ergattern – stoisch, unermüdlich zu blechernen Radioklängen übend. Er hat zu kämpfen mit seinem gebrochenen Vater, der Stiefmutter und seinen Stiefgeschwistern und der Gewalt des täglichen Lebens unter einem brutalen Regime. Dann läßt sich Elvis, von ständigen Geldsorgen geplagt, zu einer Reise in Lagos‘ kriminelle Unterwelt überreden – beschützt vom „König der Bettler“, einem rätselhaften und loyalen Freund. Vor dem Zugriff des Staates und der Inhaftierung kann er Elvis dennoch nicht bewahren. Elvis übersteht, wie Chris Abani selbst, die Haftzeit und die Folter, kann sich retten und seinen eigenen Weg nach „GraceLand“ finden. Ein gleichzeitig lyrischer und hochspannender, exotischer und realistischer, manchmal komischer und bewegender Roman ist Chris Abani hier gelungen, der kunstvoll afrikanische Themen und Elemente in den vielstimmigen Erzählfluß integriert. „GraceLand“ ist ein Entwicklungs- und ein Vater-Sohn-Roman, der zugleich ein Bild vom postkolonialen Afrika zeichnet, durch das sich dieser nigerianische Simplicissimus seinen Weg bahnen muß. Chris Abani, 1967 in Nigeria geboren, veröffentlichte mit 16 Jahren seinen ersten Roman und wurde zwei Jahre später wegen dieses Buches inhaftiert und gefoltert. 1991 konnte er das Land verlassen, lebte zunächst in England und jetzt in den USA. Er erhielt das Lannan Literary Fellowship für den Gedichtband "Daphne’s Lot", den PEN USA West Freedom to Write Award und den Prince Claus Award.
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