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Beschreibung:
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Klappentext des Buches: Ein Kritiker schrieb über den heute 65 Jahre alten Achebe, er sei der Erfinder der afrikanischen Literatur. Seine nigerianischen Landsleute und viele andere Afrikaner nennen ihn den „Adler auf dem lroko“. Tatsächlich hat kaum ein Literat und Gelehrter in diesem Jahrhundert die Literatur in Afrika stärker beeinflußt und begleitet als Achebe. Sein umfangreiches Werk mit zahlreichen Romanen, Gedichten und Essays ist ein großes Stück Geistes- und Literaturgeschichte. Das große Thema seines Schaffens ist das Thema Afrikas in diesem Jahrhundert: Ein Kontinent und seine Menschen am Scheideweg der Kulturen. DER PFEIL GOTTES, einer seiner berühmtesten Romane, beschreibt das traditionelle Leben der Igbo-Dorfgemeinschaft, seine Werte, Gesetze, Bräuche und die religiösen und philosophischen Anschauungen, auf denen es sich gründet. Eine Welt voller Schönheit und Weisheit, voller Leben mit gewachsenen Gesetzen, Poesie und Kultur. In diese Well brechen die tiefgreifenden Erfahrungen der Begegnung mit den Weißen ein, mit Europa und seinen Lehren, Verführungen, Ideologien und Techniken. Achebe schreibt realistisch und mit großer innerer Beteiligung, aber er beschönigt nicht den Selbstauflösungsprozeß in seiner eigenen Kultur unter dem Druck von Christentum und Kolonialexpansion. Einer der großen wichtigen Romane Afrikas. Der Leser erfährt vom Leben der alten vergangenen Kultur, dessen Spuren aber überall sichtbar bleiben, weil auch dieser Kontinent, trotz aller häufigen Heimsuchungen, Kind seiner eigenen Geschichte ist. Chinua Achebe, 1930 in Ogidi/Nigeria geboren, besuchte die Universitäten von Umuahia und Ibadan. Nach jahrelanger Rundfunkarbeit in seiner Heimat folgte er Berufungen nach Massachusetts und Conneticut/USA. Er wurde in vielen Ländern für seine Literatur ausgezeichnet. 1990 erlitt er einen schweren Verkehrsunfall, von dem er sich nur mühsam erholte.
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