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Länder: Die Hälfte der Sonne
Autor(en): Adichie,Chimamanda Ngozi
Titel: Die Hälfte der Sonne
Originaltitel: Half of a Yellow Sun
Hrsg.:
Verlag: München : Luchterhand Literaturverl.
Datum: 2007
ISBN-10(13): 3630872476
Bild:  
Bitte auf das Bild klicken, um weitere Informationen über das Buch zu erhalten!
Beschreibung:     

Klappentext des Buches:
Der große Afrika-Roman einer begnadeten Erzählerin: lebensprall, episch, überwältigend.
In ihrem neuen Roman erzählt Chimamanda Ngozi Adichie von der hoffnungsvollen Gründung und der grausamen Zerschlagung des Staates Biafra in den Sechzigern. Sie erzählt von den Menschen dort, einem Dorfjungen, einer privilegierten jungen Frau, einem englischen Schriftsteller, deren Wege sich kreuzen und deren Leben vom Krieg unwiderruflich verändert wird. Sie erzählt, am Beispiel Biafras, von Afrika.
Ugwu, ein ungebildeter kleiner Junge, kommt als Hausboy aus einem Dorf zu einem linksintellektuellen Dozenten in der Universitätsstadt Nsukka. Hier lernt Ugwu lesen, schreiben und selbständig denken und wird von der Geliebten seines Herrn unter die Fittiche genommen. Olanna stammt aus einer wohlhabenden, aber auch korrupten Familie und versucht, ihren eigenen, unabhängigen Weg zu gehen. Sie teilt die freiheitlichen Überzeugungen ihres Geliebten und lehnt es ab, wie ihre Zwillingsschwester auf der Klaviatur der Macht zu spielen. Der englische Schriftsteller Richard sucht in Nigeria nach Inspiration, ist fasziniert von der alten Igbo-Kunst und verliebt sich Hals über Kopf in Olannas Zwillingsschwester Kainene. Richard, Ugwu und Olanna werden Zeugen der überschäumenden Hoffnung, als im Osten Nigerias, wo die meisten Angehörigen der Igbo leben, der unabhängige Staat Biafra ausgerufen wird – und sie erleben, wie Biafra nach nur drei Jahren in einem der schlimmsten Bürgerkriege, die in Afrika je geführt worden sind, wieder untergeht. Wie die Hälfte der Sonne, die auf Biafras Flagge strahlte.
Nach ihrem preisgekrönten Debüt Blauer Hibiskus erzählt auch Adichies neuer Roman vom Schicksal Afrikas: von den Nachwehen der Kolonialzeit, von Korruption, Verantwortung, ethnischen Bindungen, von den Brutalitäten des Krieges und von den Menschen, die er verändert, aber auch von der Liebe, die alles noch schwieriger macht – oder leichter.

Chimamanda Ngozi Adichie wurde 1977 in Nigeria geboren und studierte dort Medizin, bevor sie 1998 in die USA ging und Kommunikationswissenschaften studierte. 2005 erhielt sie ein einjähriges Stipendium als "Hodder Fellow" an der Princeton University und lebt mittlerweile in den USA und in Nigeria. Mit ihren Kurzgeschichten war sie 2002 auf der Shortlist des "Caine Prize for African Writing". 2003 gewann sie den "O. Henry Prize" und den "PEN/David T. Wong Short Story Prize". Ihr erster Roman "Blauer Hibiskus" (Luchterhand, 2005) war auf der Shortlist für den "Orange Fiction Prize", auf der Longlist für den "Booker Prize" und erhielt den "Commonwealth Writers' Prize" für das beste Debüt.