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Beschreibung:
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Klappentext des Buches: Zaynab Alkali ist eine der ersten Romanschriftstellerinnen aus dem Norden Nigerias. Ihr erster Roman stellt die Erfahrung der Frauen aus dem heutigen Nigeria in den Mittelpunkt. „Totgeträumt und still geboren“ folgt den Planen und Träumen der heranwachsenden Li, ihrem Ringen um Eigenständigkeit in der traditionellen Familienstruktur, in der Ehe und gegenüber den Verlockungen, die das Leben in der Stadt verspricht. In den letzten Abschnitten des Romans begegnen wir einer gereiften, selbstsicheren, aber auch toleranter gewordenen Li, die sich für die Stadt und die Veränderung entscheidet. Zaynab Alkali wurde 1955 im nigerianischen Bundesstaat Gongola geboren. Ihr Vater war aus Dam, einem Dorf im Staat Borno, hierher gezogen. Zaynab Alkali, geborene Tura-Wazila, machte an der Ahmadu-Bello-Universität einen B.A.-Abschluss und arbeitete dann als Vorsteherin des Shekera-Mädcheninternats in Kano. 1976 wurde sie Dozentin an der Bayero-Universitat. Gegenwärtig lehrt sie Englisch und englischsprachige afrikanische Literatur an der Universität von Maiduguri und arbeitet an einer Doktorarbeit über afrikanische Schriftstellerinnen. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren sechs Kindern in Maiduguri. Zaynab Alkali ist eine der ersten Schriftstellerinnen aus dem Norden Nigerias; die meisten nigerianischen Autoren und Autorinnen leben im Süden des Landes. Als erste nigerianische Frau hat sie im islamischen Kontext geschrieben und publiziert. Ihr erster Roman „The Stillborn“ erschien 1984 und erhielt große Beachtung. 1985 wurde er mit dem Literaturpreis der nigerianischen Schriftstellervereinigung ANA (Association of Nigerian Authors) ausgezeichnet. 1987 erschien ihr zweiter Roman „The Virtuous Woman“ (Longman Nigeria, Lagos). Auch in diesem Roman, wie in „The Stillborn“, stehen junge Frauen im Mittelpunkt, die ihren eigenen Weg in die Erwachsenenwelt suchen. In „Tot getraumt und still geboren“ („The Stillborn“) folgt Alkali dem Lebensweg dreier junger Frauen, deren Traume vom Erwachsenwerden, vom Ausbruch aus den traditionellen Rollen, von Heirat und Selbständigkeit durch die harte Wirklichkeit zerstört werden. Die zentrale Figur ist Li, das Madchen, das bei der Geburt nicht geschrieen hat. Ihre Emanzipation in einer islamisch-nigerianischen Gesellschaft führt sie, die an sich „privilegierte“, das heißt gebildete, junge Frau, aus der dörflichen Umgebung und der traditionellen Familie heraus. Die Frauen in ganz Afrika sollen all ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten leben können, sagt Zaynab Alkali. Nur wenn die Frauen mitmachten, mitkämpften und gesellschaftlich aktiv seien, sei der Übergang der afrikanischen Staaten von der Tradition zur Moderne menschlich zu bewältigen. Beide Entwicklungen, die der afrikanischen Gesellschaft und die der afrikanischen Frau, beobachtet Zaynab Alkali genau, ohne Idealisierungen, mit einer Ambivalenz, einem reflektierenden, gebrochenen Verhältnis zum „Fortschritt“: „Li hätte sich erfüllt fühlen müssen, stattdessen fühlte sie sich leer. Es war nicht nur die Leere der Trauer, sondern eine Leere, die viel größer war. Zehn Jahre lang hatte sie gekämpft, um bestimmte Ziele zu erreichen. Jetzt, nachdem sie sie erreicht hatte, wünschte sie sich, es gäbe noch anderes, für das sich zu kämpfen lohnte. Denn Kämpfen war das einzige, das dem Leben Sinn gab.“
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