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Beschreibung:
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Klappentext des Buches: „Über den Krieg erzählte man sich allerhand Geschichten, die klangen, als fände er in einem anderen, weit entfernten Land statt. Erst als Flüchtlinge durch unsere Stadt zogen, begriffen wir allmählich, dass sich alles in unserem eigenen Land abspielte. Familien, die hunderte von Kilometern zurückgelegt hatten, berichteten, wie ihre Angehörigen umgebracht und ihre Häuser niedergebrannt worden waren. Manche hatten Mitleid und boten ihnen eine Unterkunft an, aber die meisten Flüchtlinge lehnten ab, denn sie sagten, der Krieg würde irgendwann auch unsere Stadt erreichen. Als ich das erste Mal mit dem Krieg in Berührung kam, war ich zwölf Jahre alt.“ (Aus dem Inhalt) Ishmael Beah ist ein fröhlicher Junge, der Hip-Hop liebt und Shakespeare liest. Seine Kindheit endet jäh, als der Bürgerkrieg in Sierra Leone in sein Leben einbricht. Konfrontiert mit Erlebnissen, die selbst bei erwachsenen, ausgebildeten Soldaten schwer traumatisch wirken, wird er Zeuge und Mittäter von Folter und Mord. Doch lshmael schafft es, seine Erinnerungen zu verarbeiten und wieder in ein normales Leben zurückzukehren. „Töten war so leicht geworden wie Wasser trinken.“ Rund 250.000 Kindersoldaten sind Schätzungen zufolge weltweit in Kriege und bewaffnete Konflikte involviert, Mit Drogen und Folter gefügig gemacht, werden sie Zeugen schlimmster Grausamkeiten und selbst zum Töten gezwungen. Eines dieser Kinder war Ishmael Beah. Als Kindersoldat in der Regierungsarmee erlebt er den Krieg in seinem Heimatland Sierra Leone unmittelbar, wird zum Opfer und Mittäter zugleich. Wie kann ein Mensch diese Erlebnisse, diesen Horror verkraften? Ishmael Beah hat es geschafft, den Weg zurück in ein normales Leben zu finden. Sein eindringlicher und bewegender Bericht lässt den unvorstellbaren Schrecken des Krieges greifbar werden. Doch er zeigt auch, dass selbst im unfassbar Unmenschlichen die Menschlichkeit nicht stirbt, wenn wir es nicht zulassen. Ishmael Beah, geboren 1980 in Sierra Leone, war zwölf, als der Bürgerkrieg in sein Leben einbrach. Er verlor seine Eltern und seinen Bruder im Krieg. Nach drei Jahren als Kindersoldat in der Nationalarmee gelangte er mithilfe von UNICEF in ein Rehabilitationscamp. Der Weg zurück in die Normalität wird lang und schmerzhaft. Heute lebt Ishmael Beah in New York. Er arbeitet für Human Rights Watch und engagiert sich weltweit für vom Krieg betroffene Kinder. |