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Beschreibung:
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Klappentext des Buches: Der Markt von Accra, der Hauptstadt Ghanas, ist eine eigenartige kleine Welt für sich. Hier tobt das Leben und Handeln der Marktfrauen, das seine eigenen, an alte Tradition gebundenen Gesetze und Weltanschauungen hat. Inmitten des Geschehens steht der Marktstand von Ma und ihrer Enkelin Edna, die nach dem Tode ihrer Mutter bei ihrer Tante Prinzessin aufwuchs und deren Leben als Erbin des Standes vorgezeichnet zu sein scheint. Sie will jedoch lieber einen Mann als ein Haufen falscher Elfenbeinkämme und gerät auf der Suche nach einem Ausweg in turbulente Situationen. Da ist ihr Lehrer Herr Bunefo, der ihr schon, als sie er erst acht Jahre war, sagte, daß es am Anfang immer weh tut (aber daß es nachher besser geht), da sind Angela und Gin, ihre Konkurrentinnen, die das Leben nicht kennen, aber dafür lesen und schreiben können, da ist Ma, die Großmutter aus einer verflossenen Welt und schließlich Spio, der Verwaltungsangestellte, der Edna letztlich erfolgreich umwirbt. Francis Bebey dringt charmant und liebevoll in das Leben seiner Romanfiguren ein, scheinbar ohne ihre Handlungen zu bestimmen. Die Geschichte läuft mit einer erfrischenden Leichtigkeit vor dem inneren Auge des Lesers ab, wobei ihm der Autor, humorvoll und bescheiden das Geschehen kommentierend, beim Eintauchen in diese fremde Welt zur Seite steht. Das Alphabet der Sonne während des Regens ist ein vorzügliches wie eindringliches Buch, das die Menschen, ihre Geschichten, ihr Handeln und Denken in Accra der sechziger Jahre lebendig werden läßt. Ein ungewöhnlicher, leichter und lehrreicher afrikanischer Roman. Francis Bebey wurde am 16. Juli 1929 in Duala in Kamerun geboren. Er war Dichter, Romancier, Sänger und Liedermacher und arbeitete jahrelang für die UNESCO. Er lebte in Paris im Exil, wo er auch 2001 im Alter von 72 Jahren starb.
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