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Länder: King Albert
Autor(en): Bebey,Francis
Titel: King Albert
Originaltitel: Le roi Albert d'Effidi
Hrsg.:
Verlag: Wuppertal : Hammer
Datum: 1994
ISBN-10(13): 3872941585
Bild:  
Bitte auf das Bild klicken, um weitere Informationen über das Buch zu erhalten!
Beschreibung:     

Klappentext des Buches:
Francis Bebey, Dichter, Romancier, Sänger, Komponist, Liedermacher und Schwarzafrikas größter und bekanntester Troubadour ist Kameruner, wenn er auch lange Jahre schon in Paris lebt; wo sein „Roi Albert d'Effidi“ entstand. 1929 in Douala, der so bewegten, heimlichen politischen und ökonomischen Metropole Kameruns geboren und aufgewachsen, geht er nach dem Abitur im damals noch franzosischen Mandatsgebiet wie die meisten Angehörigen der intellektuellen Elite Kameruns zunächst zum Studium nach Frankreich. Er beginnt ein Anglistik-Studium an der Pariser Sorbonne, um Lehrer zu werden, merkt jedoch bald, dass  ihm Schule und Lehrbetrieb keinen Spaß machen. Er bricht sein Englisch-Studium ab und wechselt zur „studioécole de la Radiodiffusion Outre-Mer“, der französischen Rundfunkausbildungsstätte für Übersee, um Massenkommunikationswesen zu studieren. Die hier begonnene Ausbildung setzt Francis Bebey an der amerikanischen New York-University fort und verläßt sie als diplomierter Radio- und Fernsehjournalist.
1960, im Jahr der Unabhängigkeit, kehrt er in seine Heimat Kamerun zurück, um dort zu leben und zu arbeiten.
Neben einem runden Dutzend Schallplatten mit konzertanten Gitarrenstucken, Liedern, Balladen afrikanischer Poesie und Vertonungen eigener und fremder Texte publizierte er auch zwei wichtige Standartwerke über Afrika, „La Radiodiffusion en Afrique Noire“ (1963) und eine grundlegende Untersuchung über die Musik Afrikas, „Musique de l'Afrique“ (1969).
„King Albert“ („Le Roi Albert d'Effidi“) ist Bebeys dritter Roman und steht in der literarischen Tradition der beiden großen anderen Kameruner Romanautoren Mongo Beti und Ferdinand Oyono. Die Dorfbewohner, der Chef, der Gewerkschafter, der „King“ auf der einen, die griechischen Händler, der Priester, die französischen Kolonialbeamten auf der anderen Seite, sie alle tauchen auch in den antikolonialen Romanen Kameruns der fünfziger und sechziger Jahre auf. Bebey hat sie vielleicht liebevoller, mit der Sensibilität und im Rhythmus des afrikanischen Musikers, ein bißchen auch mit dem dramaturgischen Gespür des Radio-Mannes gezeichnet, mit Sicherheit aber nur scheinbar weniger militant, weniger politisch, weniger engagiert als Beti, Oyono oder etwa Philombe. Francis Bebey ist eher ein Autor sanfter, ironischer Z wischentöne, aber seine Geschichtslektion, ohne die „King Albert“ nicht entstanden wäre, hat er ebenso gelernt wie die anderen.