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Autor(en):
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Couto, Mia
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Titel:
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Das schlafwandelnde Land
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Originaltitel:
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Terra sonambula
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Hrsg.:
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Verlag:
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Frankfurt am Main ; dipa
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Datum:
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1994
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ISBN-10(13):
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3763803343
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Bild:
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Beschreibung:
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Klappentext des Buches: Ein ausgebrannter Autobus quer zur Straße, in dem sich der alte Tuahir und der junge Muidinga auf der Flucht einrichten: Bild eines Krieges, der fünfzehn Jahre dauerte und Menschen zu Tieren machte, ohne Familie, ohne Heimat. Die beiden erzählen einander ihre Erlebnisse, und Muidinga liest dem Alten aus Heften mit Tagebuchaufzeichnungen vor, die sie im Gepäck eines Toten am Straßenrand fanden. Lebendige Mythen der Gemeinschaft ermöglichen den Zugang zu Wurzeln, die auch Krieg und Bürgerkrieg nicht haben zerstören können. Mia Coutos Erzählweise zeichnet sich durch einen freien Umgang mit der Sprache aus. Es gelingt ihm, die überaltete ehemalige Kolonialsprache Portugiesisch durch Aufnahme des populären mozambikanischen Portugiesisch grundlegend zu verändern und eine kunstvolle poetische und bilderreiche Sprache entstehen zu lassen. Auch aus diesem Grund würde „Das schlafwandelnde Land“, der erste Roman des Autors, der 1992 auf Portugiesisch erschien, als einer der besten portugiesischensprachigen Romane der letzten Jahre bezeichnet, gilt Mia Couto als einer der profiliertesten Erzähler der jüngeren Generation Afrikas. Mia Couto wurde 1955 in Beira (Mozambique) geboren. Er studierte Medizin und Biologie und war Direktor der Nachrichtenagentur AIM, der Tageszeitung »Noticias« sowie der Wochenzeitschrift » Tempo« in Maputo; jetzt arbeitet er als Biologe. Nach einem Gedichtband (1983) veröffentlichte er mehrere vielbeachtete Bände mit Erzählungen. Zwei Erzahlungen erschienen auf deutsch in der Anthologie »Die Liebe aller Tage« (dipa 1992). 1991 erhielt er (zusammen mit Ungulani Ba Ka Khosa) den Nationalpreis für Erzahlungen. |
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