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Länder: Wir haben den Räudigen Hund getötet
Autor(en): Honwana, Luis Bernardo
Titel: Wir haben den Räudigen Hund getötet
Originaltitel: Nos matamos o cáo tinhoso
Hrsg.:
Verlag: Leipzig : Reclam
Datum: 1980
ISBN-10(13): 7_ohne
Bild:  
bei Amazon nicht erhältlich
Beschreibung:     

Klappentext des Buches:
JORGE LUIS HONWANA (geb.1942) hat mit seinen Erzählungen, die 1964 als Buch erschienen, einen ersten Meilenstein für die junge, aus historischen Gründen sich spät entwickelnde Prosaliteratur Mocambiques gesetzt. Seine Schreibweise ist verhalten, er deutet an, läßt dem Leser Raum für Kombinationen und Deutungen. Mit schlichten Worten macht er Außerordentliches spürbar, ohne jedes Pathos demonstriert er Größe. Es geht ihm um die komplizierte Situation des Kolonisierten, der entfremdet, gedemütigt und ausgebeutet existieren muß. Der Mischlingsjunge, der seine Umgebung fragt, warum die Handflächen der Schwarzen hell sind, bekommt erst verletzende Lächerlichkeiten erzählt und dann gesagt, diese Hände seien durch die Arbeit ausgelaugt, aber seine schwarze Mutter begreift sie als Symbol der Gleichheit zwischen den Menschen. So postulieren diese Erzählungen Anspruch auf Recht und Wurde. Von organisiertem Kampf in dieser Sache konnte Honwana damals noch nicht sprechen, als Mitglied der FRELIMO hat er ihn geleistet. Heute realisiert er als Politiker mit das neue Mocambique.