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Beschreibung:
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Klappentext des Buches: Marie-Eve nennen sie die engsten Freunde. Für ihre zahlreichen Bekannten in Pointe-à-Pitre ist sie Madame Saint-Lazare, oder einfach die Fotografin aus der Rue Frebault: dunkelhäutig wie die meisten Bewohner der Karibikinsel Guadeloupe, attraktiv, begabt, erfolgreich. Als die Vernissage zu ihrer ersten Gemäldeausstellung bevorsteht, schimmert unter dieser glatten Oberfläche etwas Untergründiges hervor. Eine Pariser Galeristin fühlt sich durch Marie-Eves Malstil an die Bilder einer verschollenen afrikanischen Künstlerin erinnert, die sie einst in Kongo-Brazzaville sah. Und ein afrikanisches Touristenpaar scheint ihrer Spur zu folgen. Was hat Marie-Eve zu verbergen? Trug sie früher einen anderen, afrikanischen Namen, den selbst Rico, ihr Geliebter, nicht kennt? Und wer ist Anicet, der Mann, der sie in Alpträumen heimsucht, wer Yinka, der ihre sexuellen Phantasien belebt? Schicht um Schicht dringt Henri Lopes, ein Meistererzähler des schwarzen Kontinents, in das Geheimnis der Heldin ein. Bis der Leser erfährt, welch außergewöhnlichen Weg die junge Frau wählte, um sich aus Lebensumständen zu befreien, die sie nicht mehr ertrug. Henri Lopes, 1937 in Kinshasa geboren, wuchs in Brazzaville auf und studierte in Paris Geschichte. 1965 kehrte er nach Kongo-Brazaville zurück, arbeite zunächst als Lehrer, stieg aber bald in die Politik ein. Ab 1969 stand er als Minister u.a. dem Bildungs- und Außenressort seines Landes vor. 1973 bis 1975 war er Premierminister. Zur Zeit ist er in einer führenden Position bei der UNESCO in Paris tätig. Für sein Werk, Gedichte, Erzählungen und Romane, wurde Henri Lopes mit verschiedenen hohen Preisen ausgezeichnet, darunter dem »Großen Preis der Literatur Schwarzafrikas« (1972), dem »Jules-Verne-Preis« (1990) sowie dem "Großen Preis der frankophonen Literatur« (1993). |