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Beschreibung:
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Klappentext des Buches (für die Ausgabe unter dem Tite die strafverersetzte Revolution): Mit »Die strafversetzte Revolution« legt Henri Lopes sein drittes und in mehrerer Hinsicht vielleicht aufsehenerregendstes Buch vor, einen Roman in Briefen. Es ist nicht allein. die literarische Form, die bei diesem modernen afrikanischen Roman aufhorchen läßt. Lopes führt uns nur einen einzigen Briefschreiber vor: Gatse, einen hochgebildeten Gymnasiallehrer und unbarmherzigen, wenn auch nicht herzlosen Beobachter und Analytiker der gesellschaftlichen Realität seines Landes. An eine Dorfschule im kongolesischen Busch »strafversetzt«, entdeckt er seine revolutionäre Aufgabe, die ihn nicht mehr losläßt: den militanten Umgang mit den Schwierigkeiten beim Erfahren und Verkünden, Lernen und Lehren der Wahrheit, auch und gerade in einem sozialistisch regierten Land. Die Erfahrungen, die Gatse dabei macht, die Widersprüche, die zwischen Anspruch und Wirklichkeit der Revolution klaffen und die er dem hohen Funktionärsfreund aus der Hauptstadt in seinen Briefen fragend vorlegt, ohne je eine Antwort darauf zu erhalten, ergeben in ihrer ehrlichen Betroffenheit ein ungeschminktes Bild der gescheiterten, der verlorenen, aber auch der realen Hoffnungen der - nicht nur kongolesischen - Revolution. Henri Lopes, geboren 1937 in Uopoldville (heute Kinshasa) im Belgisch-Kongo, Schulausbildung und Geschichtsstudium in Frankreich. Tätig als Geschichtslehrer. 1970 Erziehungsminister, danach Außenminister, von 1973 bis 1975 Premierminister, heute Finanzminister der Volksrepublik Kongo. |