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Beschreibung:
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Klappentext des Buches: Ein afrikanischer Kriminalroman, ein afrikanischer Autor, und doch eine Geschichte mitten aus Europa: Das Paris der schwarz-afrikanischen Einwanderer, irgendwo zwischen den Metro- Stationen Clignancourt und Château-Rouge, ist der Schauplatz dieses durch und durch schwarzen Kriminalromans. Einem Illegalen ist der Kauf von falschen Papieren schlecht bekommen, und Detektiv Kalogun soll im Auftrag einer dubiosen Immigrantenorganisation den Fall untersuchen. Schnell verliert der Ermittler in dem labyrinthischen Viertel mit seinen Zuhältern, Dealern und Straßenhändlern die Übersicht. Kein Wunder: Kalogun ist gerade aus Afrika angekommen, er geht recht planlos an seine Suche heran, verlässt sich auf den Zufall und auf seine Schutzgötter. So bleibt es nicht aus, dass die Dinge ziemlich schief laufen. Kalogun merkt, dass er es mit einem mächtigen Gegenspieler zu tun hat. “Das ist der Krieg”, sagt einer von Kaloguns Verbündeten – aber bis der Detektiv dies realisiert hat, findet er sich schon selbst in der Rolle des Gejagten wieder. Bewegte Handlung, jede Menge Leichen: Achille F. Ngoye hat mit Schwarzes Ballet in Château- Rouge einen perfekt konstruierten und spannenden “roman noir” geschrieben. Bildhaft, knapp, synkopisch, ein heißes Gebräu aus modernem Slang, altem Argot, Afrikanismen und Neu- schöpfungen. Der deutschsprachige (Krimi-)Leser darf auf eine neue Stimme gespannt sein, die ihn auf ungewohntes Terrain geleitet. Achille F. Ngoye, Jahrgang 1944, stammt aus Zaire und lebt seit 1982 in Paris, wo er als Jour- nalist arbeitet. Auf belletristischem Gebiet schreibt er ausschließlich Kriminalliteratur. Seine Schauplätze siedelt er teils in Afrika, teils in Europa an. Als erster afrikanischer Autor in Galli- mards berühmter “Série noir” hat er dort drei Kriminalromane veröffentlicht: Agence Black Bafoussa (1996), Sorcellerie à bout portant (1998) und Ballet noir à Château-Rouge (2001). Außerdem sind im Verlag Le serpent à plumes zwei Bände mit Kriminalgeschichten erschienen: Yaba Terminus (1999) und Big Balé (2001).
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