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Autor(en):
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Thiong'o, Ngugi wa
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Titel:
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Preis der Wahrheit
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Originaltitel:
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A grain of wheat
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Hrsg.:
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Verlag:
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Berlin : Verl. Volk u. Welt
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Datum:
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1971
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ISBN-10(13):
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B0000BSU06
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Bild:
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Beschreibung:
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Klappentext des Buches: Wenn in der Nacht vom 11. zum 12. Dezember 1963 im Stadion von Nairobi für Sekunden die Lichter ausgehen und die neue schwarz-rot-grüne Landesfahne aufgezogen wird, dann bricht auch für die Bewohner von Thabai, einem kleinen Dorf im malerischen Hochland von Kenia, der Tag der Unabhängigkeit an. Noch sind die Menschen erwartungsvoll und geschäftig dabei, dies en ersten Tag der Freiheit würdig vorzubereiten. Aber nicht alle sehen der Erfüllung jahrzehntelanger Hoffnungen und Träume unbeschwert entgegen. Sie müssen mit einer Vergangenheit fertig werden, die nicht nur von Heldentum und Opferbereitschaft, sondern auch von Schwäche, Feigheit oder Verrat gekennzeichnet war. Da ist Karanja, der sich zum Werkzeug der Weißen degradieren ließ und nun um seine Zukunft bangen muß; da ist Gikonyo, der Zimmermann, dem die Liebe zu seiner Frau mehr bedeutete als die Freiheit; da ist vor allem der hochgeachtete Kleinpächter Mugo, der durch die Hölle der britischen Konzentrationslager ging und doch seit Jahren von der Stimme seines Gewissens gequält wird. Schmerzhaft und bitter ist für sie die Stunde der Wahrheit und hoch der Preis, den sie für Selbstsucht oder moralisches Versagen zu zahlen haben. An bewegenden Einzelschicksalen läßt der ostafrikanische Autor die konfliktreiche Zeit des Kampfes um die Befreiung von den weißen Kolonialherren lebendig werden. Er erweist sich als ein Moralist und Humanist, der die kritische Mahnung an die neuen Führer des Landes richtet, nicht leichtfertig mit dem umzugehen, was unter großen Leiden und Opfern errungen wurde. Ngugi wa Thiong'o wurde 1938 als Sohn eines Bauern in Limuru in Kenia geboren. Nach dem Besuch der Missionsschule studierte er am Makarere University College und begann dort seine schriftstellerische Laufbahn. Mit seinem umfangreichen Romanwerk und einer Vielzahl von literarischen und politischen Essays zählt er heute zu den bedeutendsten Schriftstellern Afrikas. 1967 erhielt er von Jomo Kenyatta den Staatspreis für Literatur, 1973 den Lotus-Preis an der afro-asiatischen Schriftstellerkonferenz in Alma-Ata. 1977 wurde er verhaftet und interniert, 1982 mußte er sein Heimatland verlassen und lebt seitdem mit seiner Familie in London im Exil. |
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