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Autor(en):
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Oyono, Ferdinand
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Titel:
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Der alte Mann und die Medaille
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Originaltitel:
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Le vieux négre et la médaille
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Hrsg.:
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Verlag:
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Berlin : Volk u. Welt
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Datum:
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1981
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ISBN-10(13):
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2_ohne
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Bild:
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bei Amazon nicht erhältlich
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Beschreibung:
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Klappentext des Buches: Ein Marktflecken im afrikanischen Busch, irgendwo in einem Winkel von Kamerun. Auf dem Platz vor dem Haus des französischen Kommandanten ist mit weißer Kreide ein Kreis markiert, in dessen Mittelpunkt ein alter Mann steht: der Afrikaner Meka, den die Franzosen anläßlich ihres Nationalfeiertages mit einer Medaille auszeichnen wollen. Die Arme stramm an den Leib gepreßt, den bloßen Kopf der heißen Sonne ausgesetzt, hart der Alte geduldig der Ankunft des französischen Hochkommissars. Hinter sich die kreischende Menge der Stammesgenossen, vor sich auf der schattigen Veranda die kleine Schar der weißgekleideten Europäer, steht Meka eine peinvolle Stunde lang gleichsam zwischen zwei Welten. Als die Zeremonie endlich vorüber ist, Meka die glänzende Medaille auf seiner Brust betrachten kann und im Gepäckteil von Pater Vandermayers Wagen zum Ehrentrunk mit dem Hochkommissar ins Afrikahaus fährt, scheinen die Erwartungen, die er in diesen großen Tag setzte, erfüllt. Doch die Ereignisse des folgenden Abends, als der Alkohol dem alten Mann einen Streich spielt, zerstören sein bislang uneingeschränktes Vertrauen zu den Franzosen. Ferdinand Oyono erzählt diese tragikomische Geschichte aus der Zeit des Kolonialismus in einer farbigen, humorvollen Sprache von ursprünglicher Derbheit und Bildkraft. Mit überlegener Ironie schildert er nicht nur die gelegentliche Ratlosigkeit der Europäer beim Zusammenprall mit afrikanischem Naturell und Temperament, sondern auch die zwiespältige Situation derjenigen Afrikaner, die sich in der Zeit vor der nationalen Befreiung guten Glaubens oder aus Eigennutz den fremden Herren anpaßten. Ferdinand Leopold Oyono wurde am 14. September 1929 in Ngoulemakong bei Ebolawa (Kamerun) als Sohn eines Häuptlings geboren. Er besuchte das franzosische Gymnasium in Kamerun und studierte dann Jura an der Sorbonne. Seit der Erklärung der politischen Unabhängigkeit seines Landes ist er im diplomatischen Dienst tätig; er repräsentierte Kamerun bei der UNO und war Botschafter in Belgien und Liberia. Sein 1956 erstmalig veröffentlichter Roman "Der alte Mann und die Medaille" gehört durch die treffsichere Darstellung der kolonialen Situation zu den herausragenden Werken der Literatur Schwarzafrikas. Weitere Prosawerke: "Une vie de boy" (1956, "Fluchtige Spur: Toundi Ondua", 1958); "Un lepreux sur un tombe" (1958); "Chemin d'Europe" (1960); "Le pandemonium" (1971).
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