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Beschreibung:
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Klappentext des Buches: Ngunga ist dreizehn - kein Kind mehr, aber auch noch kein Mann. Er hat noch nie eine Schule gesehen, und oft knurrt ihm der Magen. Denn er lebt in Angola, einem Land, das damals noch um seine Freiheit kämpfte. Ngungas Eltern sind tot, und sein Freund Nossa Luta muß an die Front. Bei wem soll der Junge nun wohnen? Der alte Kafuxi nimmt ihn auf, und Ngunga arbeitet auf seinen Feldern. Aber Kafuxi ist böse und geizig, er versteckt sein Essen vor den Guerillas. Ngunga beschämt ihn, dann geht er weg. Lange durchstreift er die Wälder. Manchmal findet er Früchte oder Honig, manchmal kommt er in ein Dorf. Doch Ngunga mag nicht bleiben. Er will herausfinden, ob die Menschen überall gleich sind und nur an sich denken. Pepetela (Pseudonym von Artur Carlos Maurício Pestana dos Santos) wurde 1941 in Benguela, Angola, geboren und ging in Benguela und Lubango zur Schule. Ab 1958 studierte er an der Universität in Lissabon, gab das Ingenieurstudium jedoch bald zu Gunsten der Soziologie auf. Wegen seines Engagements für die Unabhängigkeit Angolas musste er 1962 aus politischen Gründen ins Exil gehen, zunächst nach Paris und sechs Monate später nach Algier, wo er sein Soziologiestudium abschloss. Gemeinsam mit Henrique Abranches gründete er dort auch das Zentrum für Angola-Studien (Centro de Estudos Angolanos). 1969 schloss er sich in der Provinz Cabinda den Guerilla-Kämpfern zur Befreiung Angolas an; als Nom de Guerre benutzte er »Pepetela«, den Namen, der später auch zu seinem literarischen Pseudonym wurde (sein Nachnahme »Pestana«, zu Deutsch »Wimper«, bedeutet auf Umbundo »pepetela«). Nach der Unabhängigkeit Angolas war Pepetela sechs Jahre lang Vizeminister für Bildung, seit 1982 ist er Professor für Soziologie an der Universität von Luanda und engagiert sich kulturpolitisch, u.a. war er Mitbegründer des Angolanischen Schriftstellerverbandes (Uni‹o de Escritores Angolanos). Er lebt in Luanda. Seit seiner Rückkehr nach Angola 1969 schreibt Pepetela – vor allem Romane, aber auch Theaterstücke. Neben dem angolanischen Nationalpreis für Literatur, mit dem gleich zwei seiner Romane ausgezeichnet wurden, erhielt Pepetela für sein Werk höchste Ehrungen, so z. B. 1997 den Prémio Camões, 1999 den holländischen Prinz-Claus-Preis und 2002 den Ordem do Rio Branco (Brasilien). Sein Roman A Geração da Utopia ist auf der Liste der afrikanischen 100 besten Bücher des 20. Jahrhunderts.
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