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Beschreibung:
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Klappentext des Buches: Allnächtlich, so erzahlte man sich, ging ein weißer Zauberer am Fluß der Geister an Land, durchstreifte die Eingeborenenviertel von. Pointe-Noire und verwandelte Männer, Frauen, Kinder und Hunde in Affenfleisch, das in Dosen als Corned beef auf den Markt kam und von den Leuten mit großem Widerwillen aufgenommen wurde, in jener Zeit ereigneten sich in der Stadt merkwürdige und bestürzende Dinge, die viele für ein Mysterium halten wollten: Zwei junge Männer kamen auf mörderische Weise ums Leben, und der dritte fiel ins Koma, um dann spurlos zu verschwinden. Im Juni 1944 herrschte Kriegsrecht in Afrika. Die französischen Schiffe lagen wie schlecht getarnte Ungeheuer aus Eisen vor der kongolesischen Küste, und die Bewohner der Kolonie packte das beklemmende Gefühl neuer Ungewißheiten. In sinnlichen Bildern mit exotischem Reiz erzahlt Tchicaya U Tam'si die ergreifende Geschichte von drei Freunden, die gegen die Angst leben, gegen Fetisch und Magie: „Man gehört in die Welt, die man sich selbst schafft. Nicht in diejenige, die andere für einen gemacht haben. " Ihr Schicksal gestaltet sich zu einer modernen Legende aus dem heutigen Afrika. Der kongolesische Schriftsteller Tchicaya U Tam'si (eigentl. Gerald Felix Tchicaya) wurde 1931 in Mpili geboren. Besuch der Grundschule in Pointe-Noire, ging 1946 mit seinem Vater nach Paris, der dort als Abgeordneter von Mittelkongo und Gabun tätig war. Schulausbildung am Lycee Janson-de-Sailly, dann Gelegenheitsarbeiter, ab 1957 Journalist, Chefredakteur der Zeitschrift "Congo" in Kinshasa und Mitstreiter Patrice Lumumbas. Lebt seit 1960 als Mitarbeiter der UNESCO in Paris. Tchicaya U Tam'si wurde seit den fünfziger Jahren durch Lyrik und Dramatik international bekannt und mit Literaturpreisen Schwarzafrikas und der Volksrepublik Kongo geehrt. Seit den achtziger Jahren veröffentlicht er Erzählungen und Romane, die ihn als modernen Schriftsteller mit eigenwilliger und poetischer Sprache ausweisen.
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