bei mir liegt das Buch immerhin schon im Regal. Meine Mutter hatte es gekauft und auch gelesen und mir anempfohlen. Aber irgendwie komme ich in der letzten Zeit zu nichts, schon gar nicht dazu, ein Buch zu lesen. Der Stapel der zu lesenden Bücher wächst dabei beharrlich.
Ich würde Dir ja gerne meine Mom als Diskussionspartnerin andienen aber sie ist eine komplette Digitalverweigerin. Ihre Generation (Jahrgang 38) ist vermutlich die letzte, die sich diese Haltung noch leisten kann, oder? Mir ist ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellbar, aber vermutlich komme ich nicht zuletzt deswegen immer seltener dazu, Bücher zu lesen
Gruß, Mango
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lena_s
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Re:ayaan hirsi ali - mein leben, ... - 02/10/2008 11:51das buch habe ich schnell gelesen. die antwort dafür zu finden, ob es mir gefallen hat, hat länger gedauert. ich weiß es nicht. die geschichte ist interessant:, die autorin fasziniert mich, nicht so sehr wegen ihrem anti-islam-getue sondern wegen ihrer zielstrebigkeit.
allerdings weiß ich nicht wirklich was ich von dem buch halten soll. zuerst habe ich mir gedacht, dass sie recht hat, dass der islam scheiße ist und alle frauen unterdrückt. mein urteil war schnell gebildet.
dann war ich aber während dem ramadan zum abendessen bei meiner muslim. freundin eingeladen. die atmosphäre bei meiner freundin war sehr angenehm. dort habe ich den islam wieder nicht so schlecht gefunden, sondern einfach als religion betrachtet, in deren system sich menschen geborgen fühlen.
meiner mutter habe ich das buch geborgt. der gefällt es sicherlich. auch mein stiefvater wird es wohl lesen. ich bin mir sicher, dass meine eltern mit der autorin konform gehen - sind sie doch beide alte islamgegner.
mango, wir können uns ja dann drüber unterhalten, wenn du es gelesen hast. ich komme momentan auch nicht so sehr zum lesen - ich muß milliarden von äpfeln verarbeiten, schnippeldischnapp ...
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Anna
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Re:ayaan hirsi ali - mein leben, ... - 02/10/2008 12:28lena_s schrieb: dann war ich aber während dem ramadan zum abendessen bei meiner muslim. freundin eingeladen. die atmosphäre bei meiner freundin war sehr angenehm. dort habe ich den islam wieder nicht so schlecht gefunden, sondern einfach als religion betrachtet, in deren system sich menschen geborgen fühlen.
Ich denke dass (fast) jede Religion missbraucht wird/wurde, wenn man nur mal all die Verbrechen sieht, die im Namen des Christentums begangen wurden, wird das ja auch sehr deutlich.
Im Alltag sieht ja vieles sowieso anders aus
Ich kenne nur Muslime aus Ghana, mein Mann, Teile meiner Schwiegerfamilie sind moslemisch. Meine Schwiegermutter ist konvertiert so ungefähr 10 Jahre nach der Hochzeit mit meinem Schwiegervater, also das war keine übereilte, gezwungene Entscheidung. sie war auch danach eine Frau, die immer bestimmt hat, wo es lang ging.
Was ich sagen will ich habe den Islam nicht als einschränkend und unterdrückend kennengelernt, sehe aber natürlich, dass er so in bestimmten Regionen gelebt wird.
Den Ramadan finde ich übrigens einen guten Einstieg, bzw. ich habe meine Schwiegerfamilie in Ghana im Ramadan kennengelernt und das war eine sehr schöne intensive Zeit, die mein Herz berührt hat, ich kann nicht genau erklären was es war.
Post geändert von: Anna, am: 02/10/2008 12:51
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