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Re:Dr. Kamikaze, Ayi Kwei Armah - Eindrücke - 22/02/2009 17:04 Johanna schrieb:
Helga schrieb:
Insfern ist die Protagonistin der Geschcihte für mich nicht so einfach austauschbar, und die beschriebene Szene ist nicht "eine", sondern "die" Schlüsselszene.

Mit Schöüsseln ist es ähnlich wie mit Uhren, von denen ich neulich las: Wenn Du EINE Uhr hast, weißt Du, wie spät es ist - wenn Du ZWEI Uhren hast, kannst Du nicht mehr sicher sein....


Mit Schlüsseln ist es nicht wie mit Uhren, Helga.
Der eine Schlüssel schließt den einen Raum auf, der andere einen anderen.


Hätte ich so etwas wie "Ironie-Modus" hinzusetzen sollen, als ich von den Uhren schrieb? Die Vorstellung, eine Uhr ließe einen bezüglcih der Uhrzeit sicher sein, ist doch nur Illusion.

Dennoch, hier, bei dieser Geschichte, "erschließt" sich MIR der Sinn über diese EINE Schlüsselszene. . Ich sehe auch keine andere, die in ähnlicher Weise über das Stilmittel der Wiederholung vom Autor eingesetzt wird.
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Re:Dr. Kamikaze, Ayi Kwei Armah - Eindrücke - 22/02/2009 17:14 Helga schrieb:

Dennoch, hier, bei dieser Geschichte, "erschließt" sich MIR der Sinn über diese EINE Schlüsselszene. . Ich sehe auch keine andere, die in ähnlicher Weise über das Stilmittel der Wiederholung vom Autor eingesetzt wird.


Ist ja kein Problem.
Du siehst da die Geschichte einer einzelnen Frau, ich die Geschichte einer ganzen Gesellschaft, eines Teils der Menschheit gefangen in der übergeordneten Weltgesellschaft.

Würde ich darin nur die Geschichte einer einzigen, noch dazu "künstlichen" Frau gesehen haben, hätte sie mich nicht auf diese Weise getroffen, wie sie das tut.

Darin liegt ja der eigentliche Sinn des Austausches von Eindrücken.

Eine Geschichte, so viele Eindrücke wie Leser.
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Re:Dr. Kamikaze, Ayi Kwei Armah - Eindrücke - 22/02/2009 17:36 Johanna schrieb:.
Würde ich darin nur die Geschichte einer einzigen, noch dazu "künstlichen" Frau gesehen haben, hätte sie mich nicht auf diese Weise getroffen, wie sie das tut.


Auch in dieser Hinsicht denken wir offensichtlich sehr erschieden. Für mich ist diese Frau keineswegs "künstlich". Ihre Gefühle und "Motive" sind wahr - wenn sieauch nicht "wirklich" existiert. Und gerade weil mir als Leser diese Motive und Gefühle auf persönlicher Ebene nahe gebracht wird, gerade deshalb geht es mir auch nahe.
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