Malo
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Don Mattera "Sophiatown" - 26/05/2007 15:14
Hab neulich dieses Buch erstanden, weil es das einzige eines Afrikanischen Autoren in meinem Buchhandel war und ich schnell was zum Lesen brauchte. Nun sind mir aber Unibücher dazwischengekommen, hat vielleicht jemand Lust dieses Buch mit mir zu lesen? Ich kann noch nichts darüber aussagen, wie das Buch ist, aber hier mal eine kurze Inhaltsangabe: "Als im Juni 1962 die bulldozer der südafrikanischen regierung die Häuser des Johannesburger Vorortes sophiatown dem Erdboden gleichmachten, versank damit auch für Don Mattera die Welt seiner Kindheit und Jugend. Hier hatten die Häuser seines italienischen Großvaters gestanden, der eine Schwarze zur Frau hatte und ihr sein Leben lang die Treue hielt, hier lebte einst eine bunte gesellschaft aus Afrikanern und Einwanderern verschiedener Nationalitäten. mattera erinnert an all dies in seinem historischen Roman SOPHIATOWN, erzählt von der afrikanischen Familie seiner Mutter, vom katholischen Konvent in Duban, der dem Jungen einige jahre lang Heimat war, und vom Auseinanderbrechen der Familoien und Lebensgemeinschaften unter den Rassentrennungsgesetzen, für das die Schleifung von Sophiatown Sinnbild ist. In dieser kleinen großen Welt mischten sich die Rassen zwanglos, hier erlebte der Autor seine erste Liebe, hier zog ihn das leben der Straße mit all der vorhandenen Gewalt und Krimminalität in seinen Bann, hier verbrachte er seine Zeit im Gefängnis. Mattera schreibt von dem streat kid, das er einst war, das sich für die Schwachen einsetzte und aus dem ein Gangster wurde, der Anführer der "Vultures", der Geier, der gefürchtetsten Jugendbande der 50er Jahre. Wir begegnen in dieser versunkenen Welt, die nach wie vor die Gegenwart prägt, dem Pater Trevor Huddleston, dem anglikanischen Geistlichen, der so viel für die Menschen von Sophiatown getan hat, wir treffen auf Pinocchio, den Jazzliebhaber, der innerlich am Abriß seiner "Heimat" zerbricht, auf Dai Sokkee, den Chinesen, mit dem der junge Bandenchef seine Spielchen treibt, und auf die vielen anderen Bewohner des damaligen Sophiatown."
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