joan
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eugene, der vater... - 21/08/2005 16:25
...ist ein "mischmasch", er wird von kambili verehrt, weil er eine angesehene und unantastbare person ist.
er stellt die figur dar, die durch den einfluss der weißen vom rechten weg abgekommen ist, er ist einerseits gut, das afrikanische erbe, andererseits brutal, wenn er der familie die "weiße" lebensweise einbläuen will.
hier sieht man die für mich sehr fragwürdige typisch nigerianische denkweise, ein "sich-im-kreis-drehen", das ich als sehr konterproduktiv empfunden habe und empfinde, das dilemma, vom "feind" lernen zu müssen, das die menschen in nigeria und sicher auch in anderen ländern afrikas immer einen schritt nach vorn und zwei zurück machen läßt.
eugene als person läßt sich nicht einordnen, er ist zu künstlich.
ich persönlich kann in fundamentalistisch christlichen familien keine zärtlichen tendenzen beobachten, aber eugene umarmt siene familienmitglieder, seine kinder, er zeigt starke emotionen, er schlägt und weint.
auch ausserhalb der familie muss die kunstfigur eugene für mehr herhalten als nur eine person.
er ist gleichzeitig der reiche unternehmer, der "weißen" und gleichzeitig kolonistischen denkweise treu und der kirche ergeben, andererseits besitzt er eine aufmüpfige zeitung, macht sich als gegner des regimes bemerkbar.
diese kombination kommt wohl in der realität nicht vor.
es sieht mir eher nach einer vereinfachung im verlauf der zu vorzuzeigenden dinge und ereignisse aus, ein ausweg zu viele personen ins spiel zu bringen und die erzählung zu sehr auseinanderlaufen zu lassen.
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