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Re:Eine unkonventionelle Schriftstellerin - 09/10/2007 22:16 Die Reiselust haben sie wohl gemeinsam. Sonst vergleiche ich Ida Pfeiffer
in nichts mit Isabelle Eberhardt.
I. Eberhardt war eine durch und durch "moderne" Frau. Ida Pfeiffer war eher auf das Abenteuer aus, das sie dann beschrieb, war im Grunde aber eher konservativ.
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Re:Eine unkonventionelle Schriftstellerin - 10/10/2007 22:43 die 2 kann man wahrscheinlich wirklich kaum vergleichen, hat doch die eine in einer bestimmten gesellschaft gelebt und die andere war auf reisen. ich kann mich besser mit der frau pfeifer identifizieren was die kinder anbelangt. außerdem hat sie nicht unweit von mir gelebt.
auf das buch bin ich nun wirklich sehr neugierig, vielleicht schenke ich es auch meiner freundin.
von der moslemsichen lebensweise habe ich wenig ahnung. ich bin zwar mit einem moslem aufgewachsen, aber der war atheist. manchmal erzählt mir meine freundin von ihren reisen ins moslemische afrika. da höre ich immer gerne zu.
in die wüste würde ich natürlich auch gerne.
warst du schon in einer wüste?
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Re:Eine unkonventionelle Schriftstellerin - 11/10/2007 12:07 Sehe ich auch so. Die beiden Frauen sollte, kann man, nicht vergleichen.

Ja, in der "Wüste der Wüsten", der Tenere, war ich schon.
In den Städten In-Gall, Tahoua, , Arlit, Abalak (hier befinden sich nigerian. Militäreinrichtungen), vor allem aber in Agadez habe ich länger gelebt.
Dem Zauber, den die Wüste ausübt, kann sich niemand entziehen (zumindest nicht Leute, die ich kenne).
Vielleicht lebe ich eines Tages mal wieder länger dort. Auch mit Kindern.
Meine Kinder finden es z.B. sehr spannend, die Tifinagh-Schrift zu schreiben.
Sie schreiben die deutschen oder anderssprachigen Begriffe in Tifinagh und haben so eine Geheimschrift.
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Re:Eine unkonventionelle Schriftstellerin - 11/10/2007 12:48 hallo albosa,
dieser thread mit dir bringt mich auf lustige ideen.
am wochenende hat eine tochter geburtstag und ladet ihre gäste ein. da gibts dann wieder eine schnitzeljagd. den text könnte ich in tifinagh übersetzen und die mädels müssen es zurückübersetzen. da sind sie dann eine zeitlang beschäftigt.

falls du mal wieder dort leben solltest, dann komme ich dich besuchen. auch mit kindern.

weißt du über die schrift mehr, gibt es da auch werke die die tuareks geschrieben haben?
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Re:Eine unkonventionelle Schriftstellerin - 11/10/2007 18:10 Es gibt nur Inschriften in Tifinagh. Die Literatur wurde mündlich weitergegeben.
Die Schrift eignete sich nicht für größere Passagen. Auch waren damals die meisten der Touareg Analphabeten. Lesen war also nicht gefordert oder nötig.
Die ältesten Schriftdokumente stammen aus der Zeit des mächtigen Königs
Massinissa.

Zu Zeiten der französischen Kolonialherrschaft gab es mal Bemühungen, Tifinagh schreiben zu lassen. So entstanden Bibeltexte und auch "Der kleine Prinz". Interessiert oder begeistert hat das die Menschen "masirischer Sprache" nicht sonderlich.
Heute gibt es Schulbücher - zweisprachig, aber mit ganz wenigen Tifinaghpassagen.

Deine Idee zum Kindergeburtstag ist nicht schlecht. Ich denke, Du gibst die entsprechenden Erklärungen zur Schrift, damit nichts "verkommt"...

Post geändert von: albosa, am: 11/10/2007 18:12
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Re:Eine unkonventionelle Schriftstellerin - 11/10/2007 22:49 >Deine Idee zum Kindergeburtstag ist nicht schlecht. Ich denke, Du gibst die entsprechenden Erklärungen zur Schrift, damit nichts "verkommt"...<


wie soll ich das bloß deuten?
also manchmal sprichst du wie ein orakel.

was für erklärungen soll ich denn abgeben?
und was könnte verkommen?
der schatz?
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