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Re:Achebe und Conrad's "Heart of Darkness&amp - 11/12/2007 22:54 Ich denke, dass es darauf ankommt, wer dieses Buch (HoD) liest. Als weiße Europäerin, die keine Ahnung vom realen Leben von "Kongolesen" um die Jahrhunderwende 19./ 20. Jh. hat, erkenne ich den in Conrads Geschichte vorhandenen Rassismus wahrscheinlich anders oder gar nicht, als ein Mensch mit afrikanischem Hintergrund.

Es ist mir schon klar, dass schwarze Menschen zur Entstehungszeit der Novelle noch per se als minderwertig betrachtet wurden. Deshalb hat es mich auch gewundert, dass das Verhalten des Chefs des Elfenbein-Handelspostens äußerst kritisch beäugt wurde.

Von Conrad habe ich außer "Heart of Darkness" noch "Lord Jim" gelesen. Beide Bücher fand ich bei weitem nicht so schlimm, wie Robinson Crusoe, das ich nach zwei Dritteln meinem Papierkorb übergeben habe.

Über Achebes Aufsatz habe ich wohl gelesen, aber er liegt mir nicht vor.

Zu Conrad sind kürzlich zwei neue Biographien erschienen:
http://www.zeit.de/2007/50/L-Conrad-TAB?page=all

Zumindest "Heart of Darkness" wurde ebenfalls neu übersetzt. Besonders das seemännische Vokabular sei heutigen Kenntnissen der Leser angepasst worden. Das habe ich aber nur am Rande im Radio mitbekommen (D-Radio Kultur).

Grüße
tema

Post geändert von: tema, am: 11/12/2007 22:59
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