Re:Nochmal zum - 19/02/2009 11:17Johanna schrieb: [Ich habe nur gesagt, das ist der Grund, warum etliche potenzielle Mitdiskutanten sich scheuen, hier zu schreiben.
das behauptest du so
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Re:Nochmal zum - 19/02/2009 11:40Anna schrieb: Johanna schrieb: [Ich habe nur gesagt, das ist der Grund, warum etliche potenzielle Mitdiskutanten sich scheuen, hier zu schreiben.
das behauptest du so
Ich kenne mindestens drei.
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Re:Das Internet kann man ja absuchen bis zum Abwinken - 19/02/2009 13:13Johanna schrieb: Johanna schrieb: ...was das Phänomen des "schlechten Todes" oder gar das Bild des Feindes, das von Oyeyemi erwähnt wurde angeht.
Hier mal für Interessierte, speziell auch für dich, Helga, eine ganze Abhandlung über Yoruba Brauchtum.
Auch bei den Igbo gibt es diese Einteilung, die die so Verstorbenen nicht gerade mit Wohlwollen übergießt.
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Re:Nochmal zum - 19/02/2009 13:14Ich würde ja vorschlagen, diejenigen selbst reden (oder eben schweigen) zu lassen, die solche Meinungen vertreten. Wenn schon Metadiskussionen sein müssen, dann doch direkt, so wie z. B. wenn ich sage, was mich an einem Deiner Beiträge stört und Du Gelegenheit hast, Dich unmittelbar und direkt mit meiner Meinungauseinanderzuetzen - aber nicht mit Sätzen wie "ich kenne mindestens drei, die wegen der elitären Aurichtiung wegbleiben". Und wenn diejenigen wegbleiben, ohne sich zu beschweren über das, was sie vertreibt, dann sollte man auch das akzeptieren und deren Schweigen nicht instrumentalisieren, wie Du es gerade tust.
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Re:Das Internet kann man ja absuchen bis zum Abwinken - 19/02/2009 13:46Da Du meinen Namen nanntest, als Du mit der Präsentation von Suchergebnsisen begonnen hast:
Ich bezweifel nicht - habe das auch vor Deiner Google-Suche nicht getan - , dass in vielen afrikanischen Kulturen ein spezieller Umgang (bzw. eben das Vermeiden eines "normalen" direkten Umgangs) mit Verstorbenen gepflegt wird, die auf eine als zweifelhaft angesehene Weise zu Tode gekommen sind. Ich habe mich gerade in Bezug auf die Akan in Ghana damit vor längerem auseinandergesetzt, als ein Student der Hochschule, an der ich damals beschäftigt war, der aus eben dieser Volksgruppe stammte, Suizid verübt hat.
Ich bezweifel nicht die Existenz dieser Tradition, sehe aber weiterhin wenig Anlass, zu vermuten, dass mit dem hier in Frage stehenden Satz auf diesen Aspekt hingewiesen werden sollte. Für mich ist der Bezug zu "someone" immer noch der logischere und direktere. Wenn ich mir Spekualtionen erlauben würde, dann würde ich weiter vermuten, dass der "Feind" und sein "Sterben" auch etwas mit dem "Zwillingskult" der Yoruba zu tun hat, der ja offenbar in dem Buch eine zentrale Rolle speilt, aber Spekulationen erlaube ich mir nicht...
Kurz: Wenn sie (allein) an mich gerichtet sind, kannst Du Dir das Präsentieren von Google-Suchergebnissen sparen.
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Making "Gari" - 23/02/2009 10:27Eingenwillig ist in dem Buch die Beschreibung der Gari-Produktion, ganz anders als ich die kenne.
Erstmal werden bei Oyeyemi die Knollen über Nacht eingeweicht, damit sie sich leichter schälen lassen. Dadurch werden sie schlüpfrig und bekommen einen üblen Geruch. Ich kenne das anders: Die Knollen werden frisch vom Feld geschält, was kinderleicht ist, wenn man weiß, wie es gemacht wird. Schneidet man die dicke äußere Schale ein, klappt sie praktisch von selbst auseinander und gibt das Innere der Knolle frei. Da ist nichts schlüpfrig und stinkt auch nicht. Dann habe ich nie erlebt, dass irgendwer noch diese Knollen selber reibt. Es ist ja doch immer eine ganze Menge, und die trägt man auf den Markt, wo sie gerieben wird. Dann beschreibt Oyeyemi, dass die geriebenen Knollen in der Sonne getrocknet werden. Auch das kenne ich nicht. Bei uns werden sie in gewobene Plastiksäcke eingefüllt und die Feuchtigkeit ausgepresst. Danach hängt man den Sack ein paar Stunden bis zu zwei Tagen auf, um die Masse nachtrocknen zu lassen , zerbröckelt sie dann und fritiert sie in ein wenig Palmöl. Dann wird gesiebt, und fertig ist der Gari, der sich danach lange hält. Auch dass diese Arbeit in der Küche geschieht ist mir fremd. Dazu ist die Menge, und auch die Menge des Abfalls, zu groß, und die riesige Garipfanne hätte auch keinen Platz.
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