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Re:"Little Women" - 17/02/2009 16:18 Ich finde solche Bücher nicht uninteressant. Sie zeigen deutlich die Entwicklung einer Gesellschaft.
Als älteres Kind habe ich altes, des stark moralisierendes Buch gelesen, in dem eine junge Frau sich ihrem Bruder näher fühlte als ihrem Sohn - der Bruder sei schließlich Sohn ihres Vaters, während der Sohn dem Blut ihres Mannes entsprang, also nicht direkt zur Familie des Vaters - ihrer Familie - gehört.

Heute empfindet hier wohl eher selten eine Frau so, aber in Nigeria findet man dieses Denken recht häufig.
Die Kulturen und Empfindungen sind veränderlich, scheinen zu fließen. Was gerade nicht erlebt wird wirkt da leicht örtlich fremd, wo es eigentlich nur zeitlich fremd ist.
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So.... - 19/02/2009 10:20 ...und nun werde ich mir den amerikanischen Trotzkopf mal genüßlich reinziehen....

Ein paar Tage Urlaub habe ich ja noch, bevor was auch immer für welche Maßnahmen getroffen werden.

What ever, wurscht is's ah.
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Ganz genüsslich geht es nicht... - 20/02/2009 12:20 ..., es ist ja alles relativ.

Das Buch entspricht ja meinen Erwartungen, ist dementsprechen schwer zu lesen - ist so gar nicht meine Welt, die sich da offenbart. Ich lese es also seufzend und stöhnend, den Kopf schüttelnd, Augen verdrehend, und lege es immer wieder weg. (Bin auch ementsprechend noch nicht weit...)

Was mir aber sofort auffällt ist, dass Jessamy im Alter von 8 Jahren an diesem Buch eine Freunde hatte, es sogar oftmals las und teilweise in ihrem Sinne ausbesserte.

Ich selber hatte eine Großmutter, die immer sehr geduldig für uns (meine gleichaltrige Kusine und mich) las, ebenso moralisierende, in einer etwas anderen Lebenswelt angesiedelte Fortsetzungsgeschichten aus diversen katholischen Zeitschriften, mit viel Pathos geschmückt, eindeutig richtungsweisend.
Soweit unterscheiden sich meine und Jessamys Vorlieben noch nicht.

Aber ich kann mich noch gut daran erinnern, dass mir im Alter von 9 Jahren die Geschichte über ein elfjähriges Mädchen völlig unpassend schien - "Die ist ja sooooo alt!", und ich lieber in die Welt Gleichaltriger eintaucht bin.
In "Little Women" ist das jüngste Mädchen 12, dreht sich die Geschichte, zumindest jetzt noch, eher um die größeren der Schwestern.

Nun ist es natürlich nicht unmöglich, dass ein Kind sich ungeachtet dieser Altersunterschiede einfühlen kann, aber die selbe Jessamy fand beim Besuch in Nigeria den Altersunterschied zwischen ihr und ihren größeren Kusinen und Cousins praktisch unüberwindbar. Die waren zwischen 10 und 14 Jahre alt .

Komisch....
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Marmee - 24/02/2009 09:26 Die Bezeichnung "Marmee" für ihre Mutter erinnert mich an einen Bilderwitz, gelesen 1985 in Lagos:



Notorischer Ohrwurm das...
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Re:Marmee - 24/02/2009 11:35 Das ist ja drollig....
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