Helga
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Henning Mankell: Die flüsternden Seelen - 17/03/2007 14:22
Als ich neulich in der Buchhandlung war, um das Buch on Adichie zu bestellen, konnte ich nicht an diesem Buch vorbeigehen: "Die flüsternden Seelen" von Henning Mankell. Auf der Umschlagrückseite heißt es:
"In 'Die flüsternden Seelen' erzählt (Mankell) von der magischen Seite des schwarzen Kontinents und vom Ende des Kolonialismus. Ein poetischer Roman über eine weitverzweigte afrikanische Familie und ihre Begegnungen mit den Europäern, im Grenzbereich zwischen Traum und Realität, Mythos und poitischer Geschichte."
Ich habe es nicht bereut, das Buch gekauft zu haben. Auch wenn ich an manchen Stellen stutze, wenn einzelne Personen etwas sehr "einfältig" dargestellt werden. Auch wenn die Übersetzung oft etwas holprig ist. Es ist ein ungewöhnliches Buch, voller ungewöhnlicher Geschichten, voller Gedankenanstöße - über Afrika, Afrikaner, Europäer in Afrika und Afrikaner in Europa.
Spätestens seit dem Satz "Und ich habe dir dies erzählt, aus keinem anderen Grund, als daß du dir die Zeit genommen hast zuzuhören." war ich gefesselt.
In einer Vorbemerkung schreibt Mankell: "An diesem Text habe ich bald fünfundzwanzig Jahre gearbeitet. Jetzt mache ich den Punkt, der immer provisorisch ist. Und ich begreife, daß die lange Zeit eine Erklärung dafür ist, warum das Buch schließlich so kurz werden konnte."
Ich behaupte, die lange Zeit ist auch eine Erklärung dafür, warum das Buch so reich und ungewöhnlich ist.
Post geändert von: Helga, am: 17/03/2007 14:24
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