Gerd
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Iweala und Pidgin - 07/05/2009 16:09
Iweala selbst hat ja in einem Intervíew gesagt, dass er ein Kunst-Pidgin verwende.
Wie auch anders, da er, in Washington geboren, Pappa dort Arzt, Mamma Direkorin bei der Weltbank, er auf ner Privatschule in Washington, er selbst Nigeria quasi als Tourist bereisend, Flüchtlinge in einem Lager in Nord-Nigeria kennenlernend - und nicht in Liberia oder Sierra Leone ! - ja gar nicht anders kann.
Zudem hat er einen 'Creative Wriing Course' besucht...
Anders als Ken Saro-Wiwa, der sein 'rotten English' ja zuhause lernte oder schuf, konnte Iweala also nur Kunst-Pidgin schreiben.
Und anders als Ken wurde er dann auch mächtig gepusht, in der BRD auch auf einer Lese-Tour von der ZEIT herumgereicht.
Auf Befragen sagte er in Heidelberg, er habe Ahmadou Kouroumas "Allah n'est pas obligé" gelesen - ob ich ihm das glauben muss?
Wenn er denn Kourouma gelesen hätte, dann müsste er eigentlich bescheidener sein. Dies dann doch!
Aber Kourouma war, als er dieses nun wirklich tolle Buch schrieb, bereits ein würdiger alter Herr, der nie einen 'creative...usw' besucht hatte, und der sein 'petit-nègre' (= französisches Pidgin) beherrschte, der aber keine mächtige amerikanische Literatur-Lobby sein eigen nennen konnte....
Eigentlich ist es so einfach...
Das nennt man Literatur-Business...
Und Joseph Conrad war ja eigentlich Pole:
die Welt is kompliziert.
Villeicht heiratet er ja irgendwann Helen Oyeyemi, wer weiss!!!
Oder er wird ihr Tilly-Tilly-Twin: warum nicht!!!
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