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Beschreibung:
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Klappentext des Buches: Mogadischu, eine Woche vor Ausbruch des Bürgerkriegs: Das Land ist voller Unruhe, in der Stadt wird gekämpft, da erhält Kalaman überraschend Besuch von seiner Kindheitsliebe, die, aus Amerika zurückgekehrt, ein altes Versprechen einlösen will. Die Ankunft Sholoongos läßt Kalaman Vergangenes erinnern. Nach und nach erschließen sich ihm die Rätsel, die sich um seinen sagenhaften Großvater, seine starke Mutter und seinen Vater ranken, und Kalaman erkennt, daß er die Geschichte seiner Vorfahren durchleuchten muß, um zu sich zu kommen. Die Geheimnisse offenbaren eine fremde, zaubervolle Welt in einer »fast lyrischen Dichte und Bildlichkeit der Sprache, einer trunkenen, auch sexuell angereicherten Atmosphäre des Erzählens« (Frankfurter Rundschau). Nuruddin Farah, 1945 in Somalia geboren, hat sich immer wieder gegen politische Repression gewandt. In seinem Heimatland fand er deshalb wenig Achtung. Das Barre-Regime verhängte über ihn das Todesurteil, zwang ihn zu Flucht und Exil. Farah lebt seitdem vorwiegend in afrikanischen Ländern, war Hochschullehrer in Nigeria, Gambia, Sudan und Uganda. Er hat Kurzgeschichten, Drehbücher und sechs Romane geschrieben, die in 17 verschiedene Sprachen übersetzt worden sind. |