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Beschreibung:
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Klappentext des Buches: Die farbige Südafrikanerin Andrea Malgas hat ihre Heimat verlassen in der Hoffnung, den Problemen dieses Landes und den Herausforderungen, die es an sie gestellt hatte, entfliehen zu können. Jetzt lebt sie, zusammen mit dem Filmemacher Paul Joubert, in Paris. Eines Tages fragt Paul sie, ob sie ihn heiraten und ein Kind mit ihm zusammen haben möchte. Andrea weicht aus. Sie ist sich unschlüssig und braucht Zeit, um sich erst einmal über sich und ihre Wünsche klar zu werden. Da bietet es sich an, daß sie in die Provence fährt, und sich dort nach Schauplätzen für einen Film umsieht, den Paul über die Pest im 14. Jahrhundert drehen mochte. Zusammen mit Mandla, einem schwarzen Bürgerrechtler aus Südafrika, fährt Andrea in den Süden. Die Reise wird für sie zur Identitätssuche und -krise. Je mehr sie über sich selbst nachdenkt und je langer sie mit Mandla über ihre Überzeugungen und ihr Leben in Paris diskutiert, um so mehr wird sie mit ihrer Herkunft und der Heimat, die sie verlassen hat, konfrontiert. Die Probleme, denen sie hatte entkommen wollen, holen sie unausweichlich wieder ein... Die Pestmauer - ein großer Roman über die Suche einer schwarzen Frau nach der eigenen Identität. Und eine unversöhnliche Anklage gegen das Apartheidssystem, das so, wie die Pest im Mittelalter die Gesellschaft in Gesunde und Kranke schied, wie sie zwei Klassen von Menschen schuf, zwischen denen es keine Berührung, keine Vereinigung geben durfte, noch heute eine unüberbrückbare Mauer zwischen Schwarzen und Weißen errichtet hat. Andre Brink, 1935 als Sohn einer Burenfamilie geboren, ist Professor für Afrikaans in Grahamstown (Kap-Provinz). Wegen seiner kritischen Einstellung zum Apartheid-Regime ist er immer wieder Repressalien ausgesetzt.
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