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Beschreibung:
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Kurzbeschreibung © Amazon.de Drei junge Frauen - Goldilox, Jumila und Sadna - eint ein Geheimnis: Eine von ihnen hatte eine Fehlgeburt und trägt nun in einem Plastikbeutel mit der Aufschrift "Air Islands Duty Free" den Fötus mit sich herum. Natürlich kann sie das nicht bis in alle Ewigkeit tun. Gemeinsam mit ihren Freundinnen versucht sie, ihr Problem zu lösen, die Tüte verschwinden zu lassen, das Ding loszuwerden. Nachdem sie viele verschiedene - ziemlich unmögliche - Alternativen getestet haben, finden sie zum Schluß die Lösung: Mit Hilfe einer weisen Frau - Nani - wird der Fötus begraben und ein Baum an der Stelle gepflanzt. Damit Jumila nicht ohne Kind bleiben muß, bietet ihr Sadna einen ihrer Zwillinge an. Das hört sich, ohne die Geschichte zu kennen, ziemlich unmöglich an, erklärt sich aber aus dem gemeinsam Erlebten ganz natürlich ... Die drei Protagonistinnen scheint zunächst nichts zu verbinden, so unterschiedlich sind sie. Doch eines eint sie: Sie wollen als Frauen in ihrer Individualität und ihren Rechten wahrgenommen und anerkannt werden, und sie bieten ihre Unterstützung und Freundschaft auch anderen Frauen an - älteren, die selbst nicht mehr viel an ihrem Leben ändern können. Es sind dies die Arbeitgeberinnen von Goldilox, Jumila und Sadna, die durch die Gespräche mit ihnen Vertrautsein und Solidarität erfahren - wenn auch jeweils nur für kurze Zeit. So entfalten sich zum anderen die Lebensgeschichten dieser älteren Frauen vor den Augen des Lesers; die Situation von Ehefrauen ist eine offensichtlich schwierige und nicht singuläre: Mord an Ehefrauen ist beispielsweise ein häufiges Delikt. Doch die Frauen setzen sich zur Wehr: Auch die "Beseitigung" von Ehemännern hat "Konjunktur". Sich nicht mehr dafür entschuldigen müssen, daß es einen überhaupt gibt, das loswerden, was einen bedrückt, sich nicht mehr alles gefallen lassen, gegen die Willkür der Polizei, gegen Korruption vorgehen, zusammenhalten, für ein besseres Dasein kämpfen - das haben nicht nur die drei Heldinnen verinnerlicht, das lernen auch andere sozial Schwache. Aus dem Kampf wird eine Feier, ein wilder, ansteckender Tanz der Freundschaft, Liebe und Freiheit. Lindsey Collen, 1948 in Südafrika geboren, auf Mauritius zu Hause, verbindet alte Mythen um die Gefährdung von Frauen mit Motiven der Kolonialgeschichte, Volkserzählung mit raffinierter moderner Romankunst. Ihr Roman «Sita und die Gewalt» (rororo Nr. 13944), der auf Mauritius verboten ist, wurde 1994 mit dem Commonwealth-Preis für den besten Roman aus Afrika ausgezeichnet.
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