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Beschreibung:
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Klappentext des Buches: In meinem Schlaf sah ich viele Wolken von Süden nach Norden treiben. Ich sah Wolken vom Ort des Sonnenaufgangs zum Ort des Sonnenuntergangs treiben. Ich sah dunkle Himmel bedeckt mit unbekannten Wolken. Dann horte ich viele Stimmen des Krieges, wiederbelebte Kriegslieder, geschaffen für den Kampf meines Volkes. Mütter, Kinder, Baume, Insekten, Vogel, Tiere, alle stimmten in die Kriegslieder ein. Ich sah viele Knochen, verstreut auf ausgedehnten Ebenen, auf den Hügeln. Knochen ausgebreitet wie rauhe Matten am Ufer der Flüsse und im Wasser. Aber die Fische würden sie nicht essen. Sich erhebende Knochen. Sie redeten in vielen Sprachen, die ich alle verstand. Zungen voller Feuer, nicht Asche. Wolken von Knochen erhoben sich vom Schlachtgrund und hüllten die Himmel ein wie unzählige Regenvögel, die die Jahreszeit grüßen wollen. Es waren so viele Knochen, ich konnte sie nicht zählen. So• viele, daß der Himmel Tränen regnete. Vielschichtig gestaltete Personen, ihre Erinnerungen, Gedanken und Hoffnungen bilden das Mosaik dieser poetischen Geschichte. 1m Mittelpunkt steht die Liebe und das Leiden der Farmarbeiterin Marita und ihrer jungen Freundin Janifa. Kenner sehen in "Knochen" den Eintritt Simbabwes in die Weltliteratur... lyrisch, kraftvoll, reich an Rhythmen und Farben. Chenjerai Hove, geb.1954 in Mazvihwa, Simbabwe Studierte Englisch und Literatur, arbeitete als Lehrer und Lektor, ist heute als Journalist tätig. Er veröffentlichte drei Gedichtbände. "Knochen" erhielt den NomaPreis, den prestigeträchtigsten Preis für afrikanische Literatur, und wurde in sechs Sprachen übersetzt
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