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Beschreibung:
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Klappentext des Buches: In diesem Band werden erstmalig Gedichte vorgestellt, die Ndosi auf deutsch schrieb. Sie entstanden in den Jahren 1982 und 1938. Trotz der weichen Sprache, die niemals verletzt, beleuchtet er treffend und scharf so manchen Aspekt unseres eigenen Lebens und der Menschen um uns herum. Dennoch bleibt es in den Gedichten Ndosis nicht bei einer Anklage, sondern es ist Hoffnung enthaltet. Es werden konkrete Vorschläge gemacht, wie wir die "beschattenden Wolken", das "Geschrei der Gefolterten" oder die "Welt voller Schmerzen und Trauer" ersetzen können durch die "Kraft der Besinnung" und die "Hinlenkung zur Würde des Menschen". In "Einer von uns" ist hervorragend dargestellt, wie Missgunst und Eifersucht, verkörpert durch so manchen unzufriedenen Zeitgenossen oder Arbeitskollegen, uns verständnislos macht oder "in unser Leben greift". Der Autor selbst sagte einmal zu dieser Art, sich auszudrücken: "Manche Leute schreiben vom Schwitzen und schwitzen gar nicht. Ich schreibe nur davon, wenn es bei mir der Fall ist, und dann versuche ich, sehr genau das wiederzugeben, was ich empfinde, in meiner Sprache, so wie ich die Worte einsetzen möchte." Noah K. Ndosi, geboren 1945 im Norden Tansanias, beschäftigt sich neben seiner Arbeit als Neurologe mit den menschlichen Werten, dem Erhalt von Traditionen, dem Werden seiner tansanischen Heimat, aber auch mit Naturbeobachtungen und schließlich mit den Missständen in der Welt. Dieser Arbeit verlieh Ndosi immer wieder Ausdruck in Gedichten, die meisten in Kimeru und Englisch. Wie jedem Afrikaner liegt ihm das Schicksal Südafrikas am Herzen. Ein weiteres Thema sind die unendlich vielen Dinge aus der afrikanischen Kultur, die mit den Alten dahinsterben werden, weil es keine schriftlichen Zeugnisse gibt. Nach dem Medizinstudium in der damaligen DDR und einigen Jahren praktischer Arbeit als Arzt in Tansania absolvierte Ndosi eine Facharztausbildung in Tübingen, bis er 1984 nach Hause zurückkehrte.
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