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Beschreibung:
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Klappentext des Buches: Kambili und ihr älterer Bruder Jaja führen ein privilegiertes Leben in Nigeria. Ihr Vater ist ein wohlhabender Mann und Verleger einer regierungskritischen Zeitung, es gibt mehrere Bedienstete in dem großen, schönen, von hohen Mauern umgebenen Haus, sie besuchen exklusive Missionsschulen. Doch eine bedrückende Stille lastet über allem. Der in der Gemeinde hochangesehene Vater setzt seine rigiden Vorstellungen, wie ein wahrer Katholik zu leben hat, in der Familie mit brutaler Gewalt durch. Als Kambili und Jaja zum erstenmal ihre Tante Ifeoma und deren Kinder besuchen dürfen, tut sich ihnen eine vollkommen neue Welt auf. Hier wird gelacht und gesungen, Küchen- und Kerosindämpfe ziehen durch die beengte Wohnung, und der Großvater, zu dem ihr eigener Vater jeden Kontakt abgebrochen hat, weil er ein Heide ist und die alten Igbo-Götter anbetet, wird von allen geliebt. Im Garten blüht Blauer Hibiskus. Und Kambili verliebt sich. Nach ihrer Rückkehr ist die alte Ordnung nicht mehr wiederherzustellen, und mit den zunehmenden politischen Unruhen im Land eskalieren auch die Spannungen in Kambilis Familie. Adichies erster Roman spricht mit verführerisch unschuldiger Stimme von den ganz großen Themen: Politik, Religion, den fließenden Grenzen zwischen Liebe und Haß, Kindheit und Erwachsensein, Veränderung und Freiheit. Chimamanda Ngozi Adichie wurde 1977 in Nigeria geboren und studierte dort Medizin, bevor sie 1998 in die USA ging und in Kommunikationswissenschaften abschloß. Mit ihren Kurzgeschichten war sie 2002 auf der Shortlist des Caine Prize for African Writing, gewann 2003 den O. Henry Prize und den PEN/David T. Wong Short Story Prize. Blauer Hibiskus ist ihr erster Roman und war auf der Shortlist für den Orange Fiction Prize 2004.
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